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Das Wasserelement

Das Wasserelement

Wo beginnt ein Kreislauf durch die 5 Elemente?

Das er für uns im Wasserelement beginnt macht uns Sinn. Wir sind der strengen Struktur des Metallelements durch unsere Geburt entkommen, sind irritiert doch frei und beschützt. Unser Körper besteht aus ca. 78% Wasser und jede erlernte Bewegung ist leicht und gedämpft.

Wir fließen, mit wenig Kraft, mit der Zeit und im Strom einem nur geahnten Ziel entgegen. In dieser ersten Lebensphase ist das völlig in Ordnung. Wenn sich etwas quer legt und staut, viel Emotion uns über alle Ufer treten lässt, Lieblosigkeit uns austrocknen lässt, dann sollten wir auch eine Imbalance im Wasserelement in Betracht ziehen.

Die Farbe, die mit dem Wasser verbunden ist, ist Blau,

manchmal Schwarz und dieses Schwarz wird in der TCM mit mangelnder Lebenskraft assoziiert.

Die Jahreszeit, die dem Wasser entspricht, ist der Winter

und sein Klima ist die Kälte. Im Winter sinken die Wesen in ihr Innerstes, versuchen wenig Energie zu verbrauchen und erhalten ihre Klarheit durch Meditation. Die Ernte ist eingebracht und muss bis ins Frühjahr reichen. Jetzt ist nicht die Zeit für überflüssige Aktivitäten. Symptome die sich bei Kälte und wenig Licht verschlimmern haben ihren Ursprung oft im Wasserelement.

Die Organe, die dem Wasser zugeordnet werden, sind Nieren und Blase.

Die Nieren reinigen das Körperwasser, das sich über Blut und Lymphe in jede Zelle des Körpers verbreitet. Ist dieser Kreislauf gestört, sind wir von unserer „vitalen Essenz“ der Lebenskraft abgeschnitten, welche wir von unseren Ahnen geerbt haben. In der TCM kann die Nierenenergie nicht mehr ergänzt und aufgefrischt werden. Es ist unsere Aufgabe, sie zu bewahren und sorgsam zu pflegen. Die Blase füllt und lehrt sich, passt sich den Gegebenheiten an und hat die physiologische Aufgabe, das Wasser aufzunehmen und wieder los zu lassen. Sich Fülle und Mangel nicht anpassen zu können, ist ein Problem der Blasenenergie.

Die Tageszeit des Wassers ist von 15h – 19h und seine Richtung ist der Norden.

Ein Gefühl der Erschöpfung um diese Uhrzeit, dem Feierabend, ist gerade in Zeiten der entfremdeten und schlecht bezahlten (Norden steht im I Ging für Aufsparung und Einlagerung) Werksarbeit ein soziales Phänomen, welches die Energie des Wasserelements stark belastet.

Der Geschmack der dem Wasser entspricht ist salzig.

Studien an Leistungssportlern zeigen, dass Wasser mit nur ein paar Körnern Salz versetzt, vom Körper besser verwertet wird als sehr reines Wasser. Ein Zuviel an Salz hingegen „verletzt“ das Blut und schädigt die Nieren.

Das Sinnesorgan des Wassers ist das Ohr.

Die Flüssigkeit in unseren Gehörgängen ist die Voraussetzung für unser Hören und unseren Gleichgewichtssinn. Schwindel, Benommenheit, Geräusche im Ohr deuten auf ein unausgeglichenes Wasserelement hin.

Das Gefühl, das mit dem Wasser einhergeht ist die Angst.

Übermäßige Angst schadet den Nieren. Angst wird überwunden durch innere Einkehr. Angst lässt uns festhalten anstatt es fließen zu lassen.

Das Trigram, welches das Wasser symbolisiert ist KAN, das Abgründige.

Es ist gefährlich, abgründig, tiefgründig, ergründend, einschließend. Sein Handlungsschema ist die Geduld. Schnelle Gewinne sind seine Sache nicht. Dennoch heißt es im Urteil zum Zeichen 29. KAN im I Ging: „Das wiederholte Abgründige. Wenn du wahrhaftig bist, so hast du im Herzen Gelingen und was du tust hast Erfolg“.

Geben sie auf ihr Wasser acht!